mani mogo heißt das neue koreanische Restaurant des Betreiberduos Young-Mi Park-Snowden und Andrea Volpato. Wörtlich übersetzt heißt mani mogo „Iss viel“, bedeutet aber so viel wie „Lass es dir schmecken“ oder „Fühl dich wie zu hause“. In Korea wünscht man sich so guten Appetit. Das kleine, feine Restaurant findet man in Adlershof, etwas abseits der Touristenpfade gelegen, wo die beiden Gastroprofis im Juni ihr drittes Restaurant eröffnet haben. Das Kimchi Princess und das AngryChicken, beide seit 2009 und 2014 in Kreuzberg, sind schon jetzt ein Magnet für Feinschmecker und Menschen, die gutes Essen, cooles Design und guten Service in einem der quirligsten Bezirke Berlins lieben. Selbst die New York Times berichtete darüber.

Kimchi Princess wurde Park-Snowden schon lange unter Freunden genannt. Später hat sie ihrem ersten Restaurant diesen Namen gegeben. Für die Jungunternehmerin ist der Name Programm. Gern betont sie den gesundheitsfördernden Aspekt des Kimchi, eine Art fermentierter Weißkohl, der in Korea praktisch jede Mahlzeit begleitet. Den Gästen und ihren Wünschen gilt ihr ganz spezielles Augenmerk. Gemeinsam mit ihrem aufmerksamem Team sorgt sie sich darum, dass sich wirklich alle Gäste wohlfühlen.

Im mani mogo gibt es traditionelle koreanische Küche wie Bibimbap, Deobap,Glasnudelsalat oder Ramyun. Die Betreiber bleiben ihrem Anspruch treu, gesunde, abwechslungsreiche und frisch zubereitete Kost anzubieten. Die Gäste können aus den täglich wechselnden Angeboten wählen, zum Fleisch gibt es stets eine vegetarische und vegane Variante. Eine Besonderheit und bisher einmalig in Berlin ist die koreanische Suppenspezialität Kalguksu (zu deutsch „Messer-Nudeln“) sein. Das sind handgemachte, mit dem Messer geschnittene Nudeln, die in einer aromatischen Brühe, angereichert mit verschiedenen Gemüsesorten, serviert werden. Eine umfangreiche Getränkekarte bietet italienische Kaffeespezialitäten, koreanische Honigtees, selbstgemachte Eistees, frisch gezapftes Bier bis hin zu einer exzellenten Auswahl an deutschen und italienischen Weinen. Um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, die in Adlershof leben oder arbeiten, gibt es ab 7 Uhr morgens auch ein Frühstück: Croissants, Sandwiches, Müsli, Kaffee und gesunde Smoothies und natürlich auch ein koreanisches Frühstück, bestehend aus Kimbap und Miso Suppe – selbstverständlich auch zum Mitnehmen. Ein Anreiz sicher vor allem für die Gäste des Boarding House, in dessen Erdgeschoss sich das Restaurant befindet.Für Firmen und Feste bietet das mani mogo ein spezielles Catering an.

In Adlershof haben Park-Snowden und Volpato einen jungen, aufstrebenden Wissenschaftsort gefunden. 15000 Arbeitsplätze wurden in den letzten Jahren auf dem ehemaligen Luftfahrtgelände geschaffen. Die Universität zählt über 10000 Studenten. Zahlreiche Technologie- und Forschungseinrichtungen sowie Fernsehsender und Medienunternehmen haben sich inzwischen angesiedelt – und damit eine lebendige, internationale Szene angezogen. Allein das Boarding House wird von vielen Gästen aus dem In- und Ausland frequentiert. Das mani mogo ergänzt und bereichert das gastronomische Angebot in der Gegend, und das zu moderaten Preisen. Diese liegen im Durchschnitt bei 5 bis 10 Euro. Bei gutem Wetter können die Gäste auf der Terrasse sitzen, die neben den 50 Plätzen im Innenraum noch einmal circa 100 Plätze bereit hält. Und wer das Essen lieber zu sich ins Büro kommen lassen möchte, kann den Lieferservice in Anspruch nehmen. Das mani mogo ist Montags - Freitags bis 22:30 Uhr geöffnet.

Für die Innenausstattung zeichnet die Innenarchitektin Karoline Butzert verantwortlich, die auch das 2014 eröffnete Restaurant von Sternekoch Ali Güngörmüs in München gestaltet hat. Mit einer Fusion aus koreanischer Verspieltheit und lässigem Airport-Charme schlägt sie eine Brücke von Kreuzberg nach Adlershof. Das heißt, es gibt viel Alu und Lack kombiniert mit Weiß, schönen Holzoberflächen und traditionellen Textilien.